Handlungsfeld 1: Biologisch bewirtschaftete Landwirtschaftsflächen steigern

Betriebe, die auf biologische Bewirtschaftung umstellen, wie auch bestehende Biobetriebe sind auf eine fachliche Begleitung und Beratung angewiesen. Betriebsspezifisches Erfahrungswissen spielt im Biolandbau eine wichtige Rolle. Entsprechend kommt der landwirtschaftlichen Beratung und dem Austausch zwischen den Betriebsleitern eine hohe Bedeutung zu. Die Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung, sowie der Beratung der Biobetriebe, muss weiterhin gewährleistet sein, damit das Ziel von 14 Prozent biologisch bewirtschafteter Flächen im Kanton Aargau im Jahre 2021 erreicht werden kann. Diese Unterstützung wird durch die Bioberatungsstelle vom Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen und durch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau mit Spezialberatungen und der Betreuung von Praxisversuchen geleistet. Je nach Fragestellung kommen auch andere Fachleute von kantonalen Fachstellen auf Biobetrieben zum Einsatz. Im Weiteren dient die allgemeine Unterstützung von Beratung und Forschung des Forschungsinstitutes für biologischen Landbaus (FiBL) in Frick ebenfalls den Zielen des Aktionsplanes.

Übersicht über die geplanten Massnahmen

  • Weiterbildungs- und Beratungsangebote für Umstellungs-Betriebe
  • Weiterbildungs- und Beratungsangebote für bereits umgestellte Betriebe
  • Praxisversuche auf Biobetrieben
  • Nutzung alternativer Fördermöglichkeiten (z.B. PRE, NRP)
  • Förderung des Austausches zwischen Bio- und Nicht-Bioproduzentinnen und Produzenten