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Zweiter Akteurs-Workshop des Projekts Bio KMU Aargau

Am 13. September 2017 fand der zweite SME Organics Stakeholder-Workshop am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg statt. 18 Akteure aus der Bio-Branche nahmen an diesem Anlass teil. Dazu zählen Akteure aus der landwirtschaftlichen Produktion, dem Handel und von kantonaler Stellen.

Am 13. September 2017 fand der zweite SME Organics Stakeholder-Workshop am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg statt. 18 Akteure aus der Bio-Branche nahmen an diesem Anlass teil. Dazu zählen Akteure aus der landwirtschaftlichen Produktion, dem Handel und von kantonaler Stellen.

Beim Workshop standen die Präsentation des Berichts zur Bio-Branche im Fokus, der im Frühling 2017 fertiggestellt wurde, sowie die Konkretisierung der einzelnen Handlungsfelder. Der Workshop wurde von Hansruedi Häfliger, Direktor des landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg eröffnet, der einen kurzen Einblick in die Arbeit am Zentrum gab. Im Anschluss präsentierte Esther Hidber von der Berner Fachhochschule HAFL erste Ergebnisse aus einer Studie zur Gemeinschaftsgastronomie im Kanton Aargau, welche vom landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Auftrag gegeben wurde. Bei dieser Studie geht es um die Analyse der Relevanz und des Potentials von regionalen Lebensmitteln in der regionalen Gemeinschaftsgastronomie. Weiter wurde vom FiBL der Bericht zur Analyse des aargauischen Bio-Sektors vorgestellt und Rückmeldungen eingeholt. Dieser Bericht wurde in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren der aargauischen Bio-Branche erstellt.

Das Kernelement des Workshops waren die beiden Kleingruppenarbeiten zu den Themen Logistik und Bildung. In der Gruppe zum Thema Logistik wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie die Logistik von regionalen Bio-Produkten verbessert werden könnte. Dieses Thema wird im Anschluss an den Workshop weiter vertieft und konkretisiert. In der Gruppe zum Thema Bildung wurden verschiedene Massnahmen thematisiert, wie sowohl Akteure der Lebensmittelindustrie als auch die breite Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit und den Nutzen von biologisch erzeugten Lebensmitteln aufmerksam gemacht werden können. Es wurden konkrete Massnahmen definiert, die Bestandteil des Aktionsplans sein sollen. Schliesslich wurde die grundsätzliche Stossrichtung des Aktionsplans anhand eines Leitbilds für die aargauische Bio-Branche diskutiert. Es wurde beschlossen, das bestehende Leitbild von Bio Suisse als Grundlage zu nutzen und regional spezifisch zu erweitern.

Leider war kein Unternehmen aus der Verarbeitung vertreten. Bereits im ersten Stakeholder-Workshop im März 2017 war die Gruppe der verarbeitenden Unternehmen untervertreten (3 von insgesamt 24 Teilnehmenden). Es wurden daher gezielte Massnahmen getroffen, um verarbeitende Unternehmen zu motivieren am zweiten Workshop teilzunehmen. Diese waren jedoch nicht erfolgreich. Deshalb ist es geplant einzelne Verarbeitungsbetriebe in einem späteren Zeitpunkt einzubeziehen, wenn es um konkrete Projekte geht.

Der nächste Workshop wird am 31. Januar 2018 stattfinden. Der Fokus wird auf der Präsentation und Diskussion des Bio-Aktionsplans für den Kanton Aargau liegen.