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Der Bio-Aktionsplan Aargau 2021 ist erschienen

Als erster deutschschweizerischer Kanton fördert der Aargau die Biobranche mithilfe eines Aktionsplans. Dieser soll die unternehmerische Initiative fördern und bestehende kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in der kontinuierlichen Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unterstützen. Damit soll das Wachstum der gesamten regionalen Biobranche in regionalen, nationalen und internationalen Märkten gefördert werden.

Bio-Aktionsplan Aargau 2021

Im Austausch mit verschiedenen Akteuren der Branche wurden die folgenden strategischen Ziele für die Aargauer Biobranche definiert:

  • Biologisch bewirtschaftete Landwirtschaftsflächen steigern.
  • Effizienz der Logistik verbessern.
  • Wissen über Produktion und Handel von Bioprodukten in der Bildung auf verschiedenen Stufen und in der gesamten Wertschöpfungskette verbessern.
  • Kompetenz in der Verarbeitung von Biolebensmitteln verbessern.
  • Bewusstsein bei Konsumentinnen und Konsumenten in Bezug auf biologische Landwirtschaft und Regionalität fördern.
  • Wertschöpfung der regionalen Biobranche stärken.
  • Biobetriebe im Kanton Aargau über alle Handelsstufen (Produktion, Verarbeitung, Handel, Gastronomie) vernetzen und den Aktionsplan mit einer Geschäftsstelle umsetzen.

Der Plan wurde mit interessierten Akteuren aus der Biobranche Aargau und in Zusammenarbeit mit den Fachstellen des Kantons Aargau erarbeitet. Unterstützt wurden die Vorarbeiten, die im Rahmen des europäischen Projektes SME-Organics erfolgten, finanziell durch das Staatsekretariat SECO in Bern. Die Koordination erfolgte durch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick.
Der Bioaktionsplan wurde für die Dauer von vier Jahren von 2018-2021 erstellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Aktionsplanes sind das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg in Gränichen und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick.