Monitoringbericht 2018

Im Juli 2019 stellte das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg den ersten Monitoringbericht zum Bio-Aktionsplan Aargau 2021 fertig.

Mit dem Bio-Aktionsplan Aargau soll die Wirtschaftlichkeit entlang der Wertschöpfungskette für biologisch produzierte Lebensmittel in der Region erhöht werden. Der Aktionsplan umfasst sieben Handlungsfelder (HF) mit insgesamt 35 definierten Massnahmen. Im Konzept zum Aktionsplan vom März 2018 ist für jede Massnahme eine Erwartung formuliert. Im Rahmen des Monitorings 2018 wurde eine erste Zwischenbeurteilung zur Umsetzung der Massnahmen vorgenommen.

Ergebnisse

Die Zwischenbeurteilung ergab, dass die Erwartungen bei 14 Massnahmen bereits erfüllt werden konnten. Bei weiteren vier Massnahmen wurden die Erwartungen teilweise erfüllt oder sie führten zu einem alternativen Ergebnis. Acht Massnahmen sind in Bearbeitung. Die Zwischenergebnisse der übrigen neun Massnahmen blieben noch unter den Erwartungen.

Eine Massnahme gestrichen

Bis 2020 sollten Kennzeichnungssysteme für regionale Bioprodukte für den Einsatz im Aargau evaluiert werden. Anlässlich zweier Workshops wurde die Zweckmässigkeit eines Aargauer Biolabels durch die Stakeholder negativ bewertet. Die Massnahme wird nicht weitergeführt.

Handlungsbedarf

Grundsätzlich besteht Handlungsbedarf bei den Massnahmen, die noch nicht bearbeitet wurden bzw. deren Zwischenergebnisse unter den Erwartungen liegen. Doch auch bei den Massnahmen, die in Bearbeitung sind, müssen Entscheidungen getroffen und die weiteren Schritte konkretisiert werden, um die Erwartungen bis zu den definierten Zeitpunkten erfüllen zu können. Eine vertiefte Analyse im Rahmen des Monitorings ergab, dass insbesondere bei der Erarbeitung einer Logistik-Lösung (Handlungsfeld 2) sowie bei der Absatzförderung von Bioprodukten in der Gemeinschaftsgastronomie (Handlungsfeld 6) grosser Handlungsbedarf besteht.

Monitoringbericht 2019