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Monitoringbericht 2019

Im April 2020 legte das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg den zweiten Monitoringbericht zum Bio-Aktionsplan Aargau 2021 vor.

Der Bio-Aktionsplan Aargau 2021 umfasst sieben Handlungsfelder mit insgesamt 35 definierten Massnahmen. Im Rahmen des Monitorings 2019 wurde eine Zwischenbeurteilung der Ergebnisse vorgenommen.

Die Beurteilung ergab, dass die Erwartungen bei 15 Massnahmen vollständig erfüllt werden konnten. Bei weiteren sechs Massnahmen wurden die Erwartungen teilweise erfüllt oder sie führten zu einem alternativen Ergebnis. Bei fünf Massnahmen blieb das Ergebnis bisher unter den Erwartungen. Acht Massnahmen wurden mit einer anderen Massnahme zusammengeführt oder zurückgestellt. Eine Massnahme wurde gestrichen.

In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die Verzichtsplanung im Rahmen von Aktionsplänen ein normaler Vorgang ist. Die Priorisierung, welche die Geschäftsstelle Bio-Aktionsplan Aargau gemeinsam mit Bio Aargau vorgenommen hat, ist nachvollziehbar.

Mit den bisher für das Monitoring zur Verfügung stehenden Daten ist es für die meisten der quantitativen Ziele noch nicht möglich, statistisch untermauerte Aussagen zu machen. Die Beurteilung der Ergebnisse basiert daher weitgehend auf Einschätzungen durch den Autor des vorliegenden Berichts, gestützt auf Gesprä-che mit den Mitgliedern der Begleitgruppe des Bio-Aktionsplans Aargau 2021.

Schlussfolgerungen

  • Der Bio-Aktionsplan Aargau 2021 konnte in allen Handlungsfeldern Impulse setzen, um Wahrnehmung und Wertschätzung für biologisch produzierte Lebensmittel zu stärken.
  • Die Steigerung der Wertschöpfung im Aargauer Biomarkt ist als langfristiges Ziel weiter zu verfolgen. Im Rahmen des Bio-Aktionsplan Aargau 2021 wurden die Grundlagen dazu erarbeitet und die Potenziale analysiert. Von grosser Bedeutung sind in diesem Zusammenhang die Förderung von Bio-Komponenten in der Gemeinschaftsverpflegung sowie die Vereinfachung der Logistik zwischen Produzenten und Handel.
  • Umstellbetriebe orientieren sich stark am Markt. Das Informations-Weiterbildungsangebot zu den Themen Marktentwicklung und Produktionstechnik muss bedürfnisgerecht weiterentwickelt werden.
  • Die handwerkliche Verarbeitung von Bioprodukten ist ein zentrales Element bei der Absatzförderung. Die Bildungsangebote für Verarbeiter fördern die Kreativität und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Know-hows.
  • Die im Rahmen des Bio-Aktionsplans 2021 begonnenen Projekte müssen weiterhin durch die Geschäftsstelle begleitet und die geplanten Projekte koordiniert umgesetzt werden. Dazu sind personelle und finanzielle Ressourcen bereitzustellen. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob ein Bio-Aktionsplan II für die Periode 2021-2024 gestartet werden kann.
  • Die Möglichkeiten für Erfolgskontrollen der laufenden und geplanten Projekte ist vertieft abzuklären. Die dazu notwendigen Fragestellungen sind frühzeitig festzulegen. Für das abschliessende Monitoring Ende 2021 sind Datenerhebungen notwendig.

Monitoringbericht 2018

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